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Samstag, 25.11.2017

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Online-Tickets

Zum Vorab-Kauf einer Karte per Internet benutzen sie bitte den obigen Kalender, um ihre Führung auszusuchen. Die Karten können bis zu einer Stunde vor Führungsbeginn bestellt werden.

 

Karten für Schüler und Studenten sind ermässigt.

Führungszeiten

Kasematten und Lochwasserleitung:
Mo - Fr: 15:15 Uhr
Sa: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr
So + Feiertage: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr

Historischer Kunstbunker:

täglich: 14:30 Uhr
Fr: zusätzlich 17:30 Uhr

Sa: 11:30, 14:30 + 17:30

So: 11:30 + 14:30

 

Ausnahmen: siehe Führungsbeschreibung

Eintrittspreise

Kasematten und Lochwasserleitung:
Erwachsene: 8,00 €, ermäßigt: 7,00 €
Kinder unter 3 Jahre:
in Begleitung eines Elternteils frei

Historischer Kunstbunker:
Erwachsene: 7 €, ermäßigt: 6 €
Kinder unter 7 Jahre:
in Begleitung eines Elternteils frei

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Erinnerung an den bitteren Schicksalstag der Stadt

Heute vor 63 Jahren wurde Nürnberg In Schutt und Asche gebombt: Militärisch sinnlose Aktion tötete 1835 Menschen

Ein äußerst bitterer Tag für Nürnberg jährt sich heute zum 63. Mal: Am 2. Januar 1945 wurde die Altstadt durch einen Einsatz britischer Kampfbomber fast vollständig zerstört.

Bei der militärisch sinnlosen Aktion kamen 1835 Kinder, Frauen und Männer ums Leben. Sie erstickten qualvoll in verschütteten Kellern, verbrannten in der Feuerwalze, die über die Altstadt hinwegfegte oder wurden von Bomben zerfetzt. Britische Kampfbomber hatten in einer Vergeltungsaktion für zerstörte englische Städte Nürnberg ins Visier genommen. In nur 25 Minuten prasselten - nach Angaben des Nürnberger Polizeipräsidenten - rund 100 Luftminen, 6000 Sprengbomben und eine Million Stabbrandbomben herunter.

Bis zum 10. Januar waren Rettungskräfte beschäftigt, immer wieder aufflackernde Brandherde zu löschen. Doch nur die wenigsten mittelalterlichen Häuser konnten erhalten werden - 95 Prozent der Altstadt fielen in Schutt und Asche. Ein über 900 Jahre gewachsener Wohnort wurde unwiederbringlich ausgelöscht. Das Rathaus wurde vernichtet, das Gewölbe der Frauenkirche am Hauptmarkt stürzte ein, St.Egidien - Nürnbergs einzige Barockkirche - brannte aus, das Langhaus von St. Lorenz wurde getroffen, das berühmte Pellerhaus fiel bis auf wenige Bögen und den Keller in sich zusammen - um nur einige der bekanntesten Gebäude zu nennen.

Insgesamt 44-mal hatten die Alliierten Nürnberg während des Zweiten Weltkriegs angegriffen. Bei diesen Attacken verloren über 6000 Menschen ihr Leben. Das schwerwiegendste Bombardement fand heute vor exakt 63 Jahren statt.

An diesen schrecklichen Schicksalstag erinnert der Förderverein Nürnberger Felsengänge mit Sonderführungen zu bislang nicht zugänglichen Schutzräumen. Ab heute bis einschließlich 6. Januar werden zwischen 11 und 17 Uhr die unterirdischen Keller-Anlagen im Viertelstunden-Takt gezeigt, die viele Nürnberger damals vor dem Tod bewahrt haben. Treffpunkt ist am Eingang des Kunstbunkers, Obere Schmiedgasse 52. Der Kartenvorverkauf findet im Brauereiladen Altstadthof, Bergstraße 19, Telefon: (0911) 23602731, statt.

Mit freundlicher Genehmigung der Nürnberger Nachrichten