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Samstag, 25.11.2017

Termine

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Online-Tickets

Zum Vorab-Kauf einer Karte per Internet benutzen sie bitte den obigen Kalender, um ihre Führung auszusuchen. Die Karten können bis zu einer Stunde vor Führungsbeginn bestellt werden.

 

Karten für Schüler und Studenten sind ermässigt.

Führungszeiten

Kasematten und Lochwasserleitung:
Mo - Fr: 15:15 Uhr
Sa: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr
So + Feiertage: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr

Historischer Kunstbunker:

täglich: 14:30 Uhr
Fr: zusätzlich 17:30 Uhr

Sa: 11:30, 14:30 + 17:30

So: 11:30 + 14:30

 

Ausnahmen: siehe Führungsbeschreibung

Eintrittspreise

Kasematten und Lochwasserleitung:
Erwachsene: 8,00 €, ermäßigt: 7,00 €
Kinder unter 3 Jahre:
in Begleitung eines Elternteils frei

Historischer Kunstbunker:
Erwachsene: 7 €, ermäßigt: 6 €
Kinder unter 7 Jahre:
in Begleitung eines Elternteils frei

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Der Architekt, der alles zweimal bauen musste

Der Förderverein Nürnberger Felsengänge würdigt bei seinen Führungen die Leistungen von Julius Lincke

Der Verein Nürnberger Felsengänge würdigt bei seinen Führungen durch den Kunstbunker den Architekten Julius Lincke, der am vergangenen Montag 100 Jahre alt geworden wäre.

Im Buch "Architektur in Nürnberg" wird Lincke beschrieben als "der Architekt, der alles zweimal bauen musste". Er restaurierte Nürnbergs historische Bauten vor dem Zweiten Weltkrieg und musste sie nach der Vernichtung der Altstadt durch alliierte Bomber wieder errichten. Zu seinen größten Leistungen zählte die Bewahrung Nürnberger Kunstschätze.

Er ließ den Schönen Brunnen, das Sebaldusgrab und das Sakramentshaus von Adam Kraft mit Beton ummanteln sowie den Kunstbunker, die Stadtmauertürme, die Felsengänge und das Färbertor zu Schutzanlagen ausbauen. So rettete er (wie berichtet) etliche Meisterwerke vor der Vernichtung. Nach dem Krieg war er von 1946 bis 1956 als freier Architekt in und außerhalb Nürnbergs tätig. Er rekonstruierte das Heilig-Geist-Spital, die Kaiserstallung, den Luginsland sowie die Lorenzkirche. Als städtischer Baudirektor befasste er sich ab 1956 mit dem Ausbau des Sebastianspitals, mit dem Krankenhaus und dem Schlachthof. Nach seiner Pensionierung 1971 beriet er die Altstadtfreunde.

Mit freundlicher Genehmigung der Nürnberger Nachrichten