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Mittwoch, 24.04.2019

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(auch Gruppentickets)

Online-Tickets

Tickets per Internet:
Karten können hier bis zu einer Stunde vor Führungsbeginn gekauft werden. Über den Kalender oben eine Führung aussuchen, Tickets auswählen, bezahlen, runterladen/ausdrucken.

oder

Kartenautomat vor dem Kunstbunker:
Obere Schmiedgasse 52, 90403 Nürnberg
Ticketkauf vor Ort möglich!

Karten für Schüler und Studenten gibt es ermäßigt.

Führungszeiten

Kasematten und Lochwasserleitung:
täglich um 15:15 Uhr
Fr., Sa., So. & Feiertage auch um 16:15 Uhr
Sa., So. & Feiertage auch um 11:15 Uhr

Historischer Kunstbunker:

täglich um 14:30 Uhr
Fr. & Sa. auch um 17:30 Uhr
Sa., So. & Feiertage auch um 11:30 Uhr

Ausnahmen: siehe Führungsbeschreibung

Eintrittspreise

Kasematten und Lochwasserleitung:
Erwachsene: € 8,-
ermäßigt: € 7,-
Kinder unter 3 Jahre in Begleitung eines Elternteils frei

Historischer Kunstbunker:
Erwachsene: € 7,-
ermäßigt: € 6,-
Kinder unter 7 Jahre in Begleitung eines Elternteils frei

kontakt

Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V.
Albrecht-Dürer-Straße 21
90403 Nürnberg

Telefon: +49 911 22 70 66
E-Mail: infoatfelsengaenge-nuernberg.de

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Erinnerung an den bitteren Schicksalstag der Stadt

Heute vor 63 Jahren wurde Nürnberg In Schutt und Asche gebombt: Militärisch sinnlose Aktion tötete 1835 Menschen

Ein äußerst bitterer Tag für Nürnberg jährt sich heute zum 63. Mal: Am 2. Januar 1945 wurde die Altstadt durch einen Einsatz britischer Kampfbomber fast vollständig zerstört.

Bei der militärisch sinnlosen Aktion kamen 1835 Kinder, Frauen und Männer ums Leben. Sie erstickten qualvoll

in verschütteten Kellern, verbrannten in der Feuerwalze, die über die Altstadt hinwegfegte oder wurden von Bomben zerfetzt. Britische Kampfbomber hatten in einer Vergeltungsaktion für zerstörte englische Städte Nürnberg ins Visier genommen. In nur 25 Minuten prasselten - nach Angaben des Nürnberger Polizeipräsidenten - rund 100 Luftminen, 6000 Sprengbomben und eine Million Stabbrandbomben herunter.

Bis zum 10. Januar waren Rettungskräfte beschäftigt, immer wieder aufflackernde Brandherde zu löschen. Doch nur die wenigsten mittelalterlichen Häuser konnten erhalten werden - 95 Prozent der Altstadt fielen in Schutt und Asche. Ein über 900 Jahre gewachsener Wohnort wurde unwiederbringlich ausgelöscht. Das Rathaus wurde vernichtet, das Gewölbe der Frauenkirche am Hauptmarkt stürzte ein, St.Egidien - Nürnbergs einzige Barockkirche - brannte aus, das Langhaus von St. Lorenz wurde getroffen, das berühmte Pellerhaus fiel bis auf wenige Bögen und den Keller in sich zusammen - um nur einige der bekanntesten Gebäude zu nennen.

Insgesamt 44-mal hatten die Alliierten Nürnberg während des Zweiten Weltkriegs angegriffen. Bei diesen Attacken verloren über 6000 Menschen ihr Leben. Das schwerwiegendste Bombardement fand heute vor exakt 63 Jahren statt.

An diesen schrecklichen Schicksalstag erinnert der Förderverein Nürnberger Felsengänge mit Sonderführungen zu bislang nicht zugänglichen Schutzräumen. Ab heute bis einschließlich 6. Januar werden zwischen 11 und 17 Uhr die unterirdischen Keller-Anlagen im Viertelstunden-Takt gezeigt, die viele Nürnberger damals vor dem Tod bewahrt haben. Treffpunkt ist am Eingang des Kunstbunkers, Obere Schmiedgasse 52. Der Kartenvorverkauf findet im Brauereiladen Altstadthof, Bergstraße 19, Telefon: (0911) 23602731, statt.

Mit freundlicher Genehmigung der Nürnberger Nachrichten