Kasemattenund Lochwasserleitungen

Kasematten

Schon seit 1545 erheben sich aus dem Graben hinter der Burg die gewaltigen Basteien des Baumeisters Antonio Fazuni. Zur Zeit ihrer Errichtung einmalig in Deutschland, erregte die imponierende Anlage weithin Aufsehen und diente vielen anderen Städten als Vorbild. Dieses im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt gebliebene Baudenkmal ist noch heute ein Zeugnis ersten Ranges für den Festungsbau der Renaissance in Deutschland.

Im Inneren führen steile Treppen hinab zu spitztonnengewölbten, beschusssicheren Verteidigungsgängen tief unter den Basteien der Kaiserburg, den Kasematten. Über eine bereits 1543 angelegte Verbindungstreppe geht es dann noch tiefer in die Felsengänge der Lochwasserleitung. Wann mit dem Bau dieser aus dem Fels geschlagenen, einst "geheimen Gänge" begonnen wurde, ist nicht bekannt. Aber schon 1459 beschreibt der "Röhrenmeister" Scharpf die bereits bestehende Lochwasserleitung. Diese Felsengänge sind schmale, kaum mehr als 60 cm breite, insgesamt ca. 2 km lange, meist aufrecht begehbare Stollen zur Gewinnung und Weiterleitung von Wasser. Mit der Einführung der zentralen Trinkwasserversorgung wurden diese jahrhundertealten unterirdischen Wassergewinnungsanlagen überflüssig.

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  • Führungsdauer: ca. 90 Minuten
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen
  • Treffpunkt: Obere Schmiedgasse 52 - 90403 Nürnberg
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  • Kassenautomat am Eingang
    des "Historischen Kunstbunkers"
    Obere Schmiedgasse 52
    90403 Nürnberg
    Mo-So 9-18 Uhr
  • Museumsladen am Albrecht-Dürer-Haus

    Albrecht-Dürer-Straße 30
    90403 Nürnberg
    Di-So 10-17 Uhr
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    Am Hauptmarkt 18
    90403 Nürnberg
    Mo-So 10-16 Uhr
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    Am Königstraße 93
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    Mo-Sa 10-15 Uhr

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