Atombunker unter dem Hauptbahnhof

Bahnhofsbunker Relikte aus der Zeit des Kalten Krieges

Während des “Kalten Krieges„ gebaut, sollte dieser Bunker den Bürgern Schutz vor Atomraketen und/oder chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen bieten. Draußen wäre im Ernstfall alles verwüstet worden und niemand hätte überlebt. Nur wer das „Glück“ gehabt hätte, in der Nähe des Atombunkers gewesen zu sein, hätte Einlass gefunden. Allerdings hätten sich die Tore unbarmherzig geschlossen, wenn der Bunker an seine maximale Beleggrenze gekommen wäre.

Wasser, Luft, Licht und Nahrung mussten durch teils aufwändige Technologie wie Notstromgeneratoren und eine riesige Luftfilteranlage in den Bunker geführt werden. Nach 2 Wochen allerdings wären die Dieselvorräte zur Neige gegangen, so dass die Filteranlage nicht mehr hätte betrieben werden können. Daher hätten die Menschen den Bunker nach Ablauf dieser Zeit wieder in die verstrahlte Außenwelt verlassen müssen.

14 Tage sitzen und liegen, jeder hätte gerade mal einen halben Quadratmeter für sich zur Verfügung gehabt. Und dann noch diese Perspektive! Man mag sich kaum vorstellen, welche Ängste und Paranoia die Bunkerinsassen durchlitten hätten.

Im Atombunker wird die ständige Bedrohungslage in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg spürbar und die Hilflosigkeit der damaligen Regierungen durch die für die Bevölkerung offensichtlich unzureichenden Schutzmaßnahmen greifbar. Hier lässt sich erahnen, wie es in einem Dritten Weltkrieg zugegangen wäre.

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