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Sonntag, 22.10.2017

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Online-Tickets

Zum Vorab-Kauf einer Karte per Internet benutzen sie bitte den obigen Kalender, um ihre Führung auszusuchen. Die Karten können bis zu einer Stunde vor Führungsbeginn bestellt werden.

 

Karten für Schüler und Studenten sind ermässigt.

Führungszeiten

Kasematten und Lochwasserleitung:
Mo - Fr: 15:15 Uhr
Sa: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr
So + Feiertage: 11:15, 15:15, 16:15 Uhr

Historischer Kunstbunker:

täglich: 14:30 Uhr
Fr: zusätzlich 17:30 Uhr

Sa: 11:30, 14:30 + 17:30

So: 11:30 + 14:30

 

Ausnahmen: siehe Führungsbeschreibung

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Der Wiederaufbau des Tucherschlosses

Dienstag, 28.02.2017

Kooperation zum Thema „Kunstrettung in der Nürnberger Altstadt“

Der Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V. und das Museum Tucherschloss bieten befristet ein Kombi-Ticket an:

Im Zeitraum vom 02.03.2017 bis einschließlich 02.04.2017

können anlässlich der Eröffnung eines neu gestalteten Ausstellungsraums im Museum Tucherschloss zum Thema

Zerstörung und Wiederaufbau des Tucherschlosses“

bei Vorlage des jeweiligen Eintrittstickets

  • Besucher des Museums Tucherschlosses einmalig kostenlos an einer Führung durch den Historischen Kunstbunker teilnehmen

  • oder Besucher unserer Führungen im Historischen Kunstbunker einmalig kostenlos das Museum Tucherschloss besichtigen.

Info:

Die Nürnberger Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg durch insgesamt 59 Bombenangriffe in Schutt und Asche gelegt. Von 146 Gebäuden mit besonderer kunst- und kulturhistorischer Bedeutung waren 111 völlig vernichtet bzw. schwerst beschädigt. Die nördliche Altstadt glich einer Trümmerwüste.

Eine dieser im Krieg zerstörten kulturhistorischen Kostbarkeiten war das 1544 erbaute Tucherschloss. Von dem einzigartigen Frührenaissancebau standen bei Kriegsende nur noch drei Umfassungsmauern sowie ein Teil des markanten Treppenturms. Die prächtige Innenausstattung wurde unwiederbringlich zerstört. Glücklicherweise war es in einer „Nacht- und Nebelaktion“ aber gelungen, das meiste bewegliche Mobiliar und die kostbaren Kunstwerke in Sicherheit zu bringen.

Der Wiederaufbau des Kleinods glückte letztendlich allein durch das Engagement eines Familienmitglieds: Schon 1949 hatte sich Hans Christoph von Tucher in dieser Angelegenheit an die Stadt Nürnberg gewandt. 1953 wurde offiziell der Wille zum Wiederaufbau niedergelegt.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wurde das Haus am 24. Oktober 1968 offiziell eingeweiht und durch das Germanische Nationalmuseum betreut. 1973 übergaben die beiden Söhne und Erben Hans Christoph von Tuchers, Hans Anton und Hans Martin, das Anwesen zu gleichen Teilen dem Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg, die das Schloss seitdem als städtisches Museum betreibt.

Die wertvollen Kunstwerke, die dem Museum vor mehr als 40 Jahren als Leihgaben überantwortet wurden, stehen bis heute beispielhaft für die Sammelleidenschaft und den Kunstverstand seiner patrizischen Eigentümer.